Seit 2005, als die Regierung aus SPD und Grünen die Macht an die politischen Vertreter des Pharma-Chemie-Öl-Kartells übergab, hat die AGFG sich in die politischen Auseinandersetzungen in unserem Land eingemischt. Hervorgegangen aus der Gesundheits-Allianz, deren Maxime von jeher die „Verantwortung für eine gesunde Welt“ ist, waren unsere Hauptthemen die Gesundheit der Menschen, der Frieden in der Welt und soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft.
In zahlreichen Wahlkämpfen und politischen Kampagnen haben wir die Bürgerinnen und Bürger darüber informiert und aufgeklärt, warum Gesundheit, Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen der Welt noch ein unerreichtes, fernes Ziel sind. Die Verantwortung dafür liegt im Wesentlichen im Profitinteresse des Pharma-Chemie-Ölkartells begründet. Daneben haben wir als AGFG aufgezeigt, was wir tun können, um die Widerstände dieser global operierenden Investmentindustrie zu überwinden, im Interesse aller Menschen dieser Erde.
Dabei hatte eine unserer Aktionen vom Start weg besonderen Erfolg: die Kampagne für eine europaweite Volksabstimmung über die Genmanipulation (sog. „Gentechnik“). Ziel der Kampagne ist es, mit einer Million Unterschriften eine solche Volksabstimmung zu erzwingen. Dies wird ein Sieg im Kampf für Leben und Gesundheit von Millionen Menschen und aller zukünftigen Generationen sein – und der Basisdemokratie in Europa. Gerade diesem letzten Punkt kommt besondere Bedeutung zu in einem Moment, wo sich die aggressivsten Wirtschaftsinteressen Europas, allen voran diejenigen der Pharma-Chemie-Industrie, anschicken, in Brüssel die Macht einer „Europaregierung“ zu zementieren, die nicht gewählt wird und nicht dem einzigen legitimen Souverän – dem Volk – verpflichtet ist.
In einem langen Diskussionsprozess der AGFG-Mitglieder haben wir uns entschlossen, die AGFG aufzulösen, weil uns die politische Arbeit an der Basis zu diesen entscheidenden Lebensfragen wichtiger erscheint als die Vergeudung von Energien in einem parlamentarischen System, das alles tut, um andere als die System erhaltenden Kräfte außen vor zu halten.
Unser Programm, verabschiedet auf unserem Gründungskongress im Juni 2005, halten wir nach wie vor für richtungweisend. Es kann auch weiterhin von dieser Webseite herunter geladen werden.
Wer sich im Sinne unserer Ziele engagieren möchte, der möge die Kampagne „1 Million Unterschriften zum Referendum für ein gentechnikfreies Europa“ unterstützen, die vom „Arbeitskreis Ökologie und Gentechnik“ durchgeführt wird:
http://aoeg.itaasa.ws/